Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise jahrtausendelang;
und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang.
So fühle ich mich.. wie ein Baum, der mit seinen Jahresringen (konzentrischen Kreisen auf dem Durchschnitt des Baumes) mal heller… in der Wachstumsphase … und mal dunkler mit mehr Druckfestigkeit und Beständigkeit ausgestattet… meine persönliche Evolution auf allen Ebenen erlebe.
Und ja … auch beim Baum sind die Jahresringe umso ausgeprägter je stärker das Klima jahreszeitlich wechselt. Aktuell wechselt das „Klima“ täglich – die Nachrichten .. vor allem die schlechten… lassen mich mal schwächer und mal stärker fühlen…. wann tritt mal Ruhe ein….. ? Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen… meine persönliche Lebenszeit… ich beobachte meine Jahresringe ….. schaue immer öfter zurück.
„Je besser die klimatischen Bedingungen innerhalb einer Vegetationsperiode sind, desto größer ist der Holzzuwachs und damit die Breite des Jahresrings.“ (Wikipedia).
Ja, meine Bewusstwerdung könnte sich reziprok zu den „klimatischen Bedingungen“ verändern… mich ausdehnen lassen, leicht werden lassen… ein sich wiederholender Traum ist „über das Wasser schreiten können“ (für Jesus kein Problem) und ich fühle es sogar: ich spüre diese Leichtigkeit, Aufhebung meiner Materie, das weiche Wasser unter meinen Füssen, das mich doch trägt ohne zu versinken – ein herrliches Gefühl! Danke, dass ich es träumen darf!
